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UNTERSUCHUNGEN WÄHREND DER SCHWANGERSCHAFT
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Die Erstuntersuchung
Bei der ersten Kontrolle geht es darum, die Schwangerschaft zu bestätigen und mehr über Ihren Gesundheits-zustand und Ihre Krankengeschichte zu erfahren.
Beim gynäkologischen Untersuch wird in der Regel der Krebsabstrich und Abstriche zur Untersuchungen auf Bakterien im Muttermund entnommen. Eine Blutentnahme gibt Aufschluss über den Blutgehalt, Blutgruppe, Rhesusfaktor sowie Anhaltspunkte über durchgemachte Infektionen (Röteln, Toxoplasmose, etc.).
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Mittels Ultraschall wird überprüft, ob sich der Embryo am richtigen Ort befindet, und ob vielleicht sogar Mehrlinge vorhanden sind. Der Embryo wird ausgemessen, um die Dauer der Schwangerschaft besser bestimmen zu können.
Regelmässige Untersuchungen
Die regelmässigen Untersuchungen dienen dazu, Probleme in der Schwangerschaft rechtzeitig zu erkennen und erfolgreich zu behandeln. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf folgende Probleme gerichtet:
- Schwangerschaftsbeschwerden
- Infekte von Mutter und Kind
- Drohende Frühgeburt
- Schwangerschaftsvergiftung (Bluthochdruck, Eiweiss im Urin)
- Fehlbildungen des Kindes
Bei jeder Konsultation untersucht Ihr Arzt folgende Werte:
- vaginale Muttermundkontrolle
- Urinstatus
- Scheideninhalt
- Gewicht
- Blutdruck
- Fetale Herzfrequenz
Die gesammelten Daten geben ein verlässliches Bild über den Verlauf und den Stand Ihrer Schwangerschaft.
Pränatale Diagnostik
Die pränatale Diagnostik umfasst alle vorgeburtlichen Untersuchungen zur Erkennung von Erbkrankheiten oder Fehlbildungen bei Ungeborenen. Sie betrifft vor allem Frauen mit Risikoschwangerschaften.
Bei erhöhtem Risiko für genetische Schäden wird im ersten Schritt ein Screeningtest durchgeführt, aufgrund dessen Resultate entschieden wird, ob eine invasive Diagnose empfohlen wird.
Chromosomenstörungen können heute am besten mit dem sogenannten Ersttrimester-Test festgestellt werden (optimaler Zeitpunkt 11. bis 14. Schwangerschaftswoche). Dabei wird das Alter der Mutter, Werte aus einer Blutuntersuchung und das im Ultraschall gemessene Nackenpolster des Babys berücksichtigt.
Auch bei unauffälligen Ergebnissen der erwähnten Tests kann der Arzt natürlich keine Gesundheitsgarantie für das erwartete Kind abgeben.
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